2014 – ULRIKE POPPE

Die Verleihung der Berliner Friedensuhr an die brandenburgische Diktatur­beauftragte Ulrike Poppe und die Gedenkstätte Hohenschönhausen ist ein würdiges Zeichen zur 25-Jahr-Feier des Mauerfalls. Wie kaum ein anderes Mitglied der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung der ehemaligen DDR steht Poppe dafür, wie man gewaltfrei Mauern niederreißt.

2013 – ROTARY INTERNATIONAL

Jens Lorenz würdigte mit der Berliner Friedensuhr das unermüdliche Wirken von Rotary International für Völkerverständigung und Frieden in der Welt. Anlässlich des Rotary Friedensforums 2013 in Hiroshima nahm der zu diesem Zeitpunkt amtierende Weltpräsident von Rotary International, Sakuji Tanaka, die Uhr entgegen.

2011 – WILLI LEMKE

Die Verleihung der Friedensuhr an Willi Lemke als Vertreter der Vereinten Nationen würdigt dessen Wirken als Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden. Denn Sport sei eine treibende Kraft, um Verständigung und Integration zu bewirken und die Armut zu bekämpfen.

2009 – HANS-DIETRICH GENSCHER

Mit der Verleihung der Friedensuhr wird das Wirken Genschers als Außenminister der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt. Insbesondere Genschers Beitrag zur Verwirklichung der deutschen Einheit, sein Plädoyer für die Stärkung der UNO sowie sein Engagement für Menschenrechte wurden betont.

2007 – DENNIS MEADOWS

Der Fortschritt hat Grenzen und Frieden ist nur durch bewussten Umgang mit den Ressourcen denkbar. Für diesen revolutionären Gedanken und sein wissenschaftliches Werk „Die Grenzen des Wachstums“ wurde Dennis Meadows vom Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit mit der Friedensuhr geehrt.

2006 – PRINZ EL HASSAN IBN TALAL VON JORDANIEN

Die Zusammenarbeit und der Frieden im Nahen Osten sind ein brennendes Thema. Für seine Verdienste in diesem Zusammenhang wurde der jordanische Prinz El Hassan Ibn Talal mit der Berliner Friedensuhr gewürdigt. Jordanien gilt als einer der wichtigen Vermittler im Nahen Osten.

2004 – IAEA

Die atomare Bedrohung ist eine der wohl größten der Menschheitsgeschichte. Durch ihren weltweiten Einsatz zeigte die Internationale Atomenergiebehörde, dass solche Macht nicht unkontrolliert sein darf. Dies wurde vom Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit mit der Berliner Friedensuhr gewürdigt.

2003 – AVI PRIMOR

Als wichtigste Stimme des deutsch-israelischen Dialogs wurde Avi Primor in Deutschland bekannt. Sein Einsatz für den Zusammenhalt und den Dialog trotz traumatischer Erlebnisse in der Vergangenheit machen ihn zu einem würdigen Preisträger der Friedensuhr.

1999 – GEORGE BUSH SEN.

Als amerikanischer Präsident prägte George Bush sen. das Weltgeschehen zum Ende des 20. Jahrhunderts auf einzigartige Weise. Als Würdigung seines Schaffens überreichte ihm Jens Lorenz im Jahr 1999 die Berliner Friedensuhr als Anerkennung seines Mitwirkens bei der Überwindung des Eisernen Vorhanges.

1996 – PAPST JOHANNES PAUL II

Im Jahr 1996 wurde der Einsatz von Papst Johannes Paul II. für den Frieden in Osteuropa mit der Berliner Friedensuhr gewürdigt. Über religiöse und politische Grenzen hinaus vermittelte der Papst zwischen den Interessen der arbeitenden Menschen und der großen Politik, womit er soziale Grenzen überwand.

1994 – DEUTSCHE PARLAMENTARISCHE GESELLSCHAFT

Die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft wurde 1994 mit der Berliner Friedensuhr gewürdigt. Die überparteiliche Organisation machte sich als politisches Begegnungs- und Dialogforum einen Namen und steht für die Über­windung von Parteigrenzen im Sinne eines demokratischen Austausches.

1993 – MUTTER TERESA

Kaum eine Persönlichkeit hat das Gesicht des Friedensaktivismus im 20. Jahrhundert mehr geprägt als Mutter Teresa. Ihr Einsatz für die Ärmsten der Armen steht als leuchtendes Beispiel für uns alle. Dafür erhielt sie als symbolischen Dank die Berliner Friedensuhr von Jens Lorenz.

1992 – RONALD REAGAN, MICHAIL GORBATSCHOW, HELMUT KOHL

Im Jahr 1992 übergab Jens Lorenz die Berliner Friedensuhr den führenden Politikern zur Zeit des Mauerfalls. Ihr transnationaler Einsatz für Zusammenarbeit steht seit Jahrzehnten ikonisch als Zeichen des Willens zum Frieden und zur Völker­verständigung, die in den Fall des Eisernen Vorhanges mündete.